Lukasz Bak: Karriere-Einstieg in der Pflege

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Zwischen Abitur und Ausbildungsstart: Lukasz Bak steht ganz am Anfang seiner beruflichen Laufbahn. Er nutzt die Chancen im Extra Team Pflege und hat uns erzählt, wo er herkommt und wo er hinmöchte.

Extra Team Pflege: Noch einmal herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Abitur!

Lukasz Bak: Vielen Dank. Das war ein wichtiger Schritt für mich. Und auch so etwas wie ein Aufbruch. Denn nach dem Abi in Polen lebe ich seit Juni 2014 fest in Deutschland.

Warum haben Sie Polen verlassen?

Viele junge Leute in Polen machen das Abitur, wissen aber nicht, was sie dann tun sollen. Dann studieren sie oft etwas, was sie gar nicht interessiert. Viele Berufe, die in Deutschland über eine Ausbildung vermittelt werden, sind in Polen Studiengänge. Das Risiko ist groß, ein Studium zu machen und dann ohne Job dazustehen. Oder man arbeitet von 9 bis 21 Uhr für zwei Euro pro Stunde. In Deutschland ist das ganz anders, schon die vielen guten Ausbildungsgänge sind einfach toll.

Wissen Sie schon, wie Sie diese Chancen nutzen wollen?

Mein Ziel ist es heute, erst einmal eine Ausbildung zum OP-Krankenpfleger zu machen. Danach könnte ich mir ein Medizinstudium vorstellen.

Derzeit sammeln Sie erste Berufserfahrung im Extra Team Pflege. Wie kam der Kontakt zustande?

Als ich 18 wurde wollte ich meine 2 Wochen Frühlingsferien dazu nutzen, Geld zu verdienen. Meine Schwester arbeitete schon bei Extra in Hamburg. So habe ich einfach mal von Polen aus Kontakt aufgenommen und versucht, einen Job als Pflegehelfer zu bekommen.

Hatten Sie schon Erfahrung in der Pflege?

Ja und nein. Ich hatte zwar etwas Erfahrung durch die Pflege meiner Oma. Das war aber ganz anders. Wir hatten in Polen zum Beispiel überhaupt keine Pflegemittel. Ich habe mich aber in den Einrichtungen immer mit den Azubis und Mentoren ausgetauscht. Die waren alle sehr hilfsbereit.

Mit dem Ferienjob hat es dann offensichtlich geklappt?

Ja, nach den ersten zwei Wochen bin ich danach in den Sommerferien wiedergekommen. Seit dem Abitur bin ich daher jetzt schon zum dritten Mal bei Extra. Für mich ist es heute wichtig, dass ich mitentscheiden kann, wann ich arbeite und wann nicht. Ich habe jetzt einen festen Dienstplan. So kann ich planen und zum Beispiel auch mal wieder eine Woche in Polen sein. Und wenn ich arbeite, kann ich immer wieder viel lernen. Im Moment bereite ich mich auf den ersten Einsatz in der Behindertenhilfe vor. Das wird eine neue, gute Erfahrung. Da freue ich mich drauf!

Vielen Dank Herr Bak und alles Gute für Ihre Karriere.

Bild: Lukasz Bak

 

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